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Zirkonimplantate
Produktinformationen: ► SKY Titanimplantat
Produktinformationen: ► blueSKY Titanimplantat
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Werkstoff
Abb. 1: brezirkon - Aufbau
Bei dem Werkstoff „brezirkon“
handelt es sich um ein
Yttriumoxid stabilisiertes
tetragonales polykristallines
Zirkoniumoxyd
d.h. Zirkonoxyd wird mit 3 Mol % Yttriumoxid dotiert, um die stabile rechteckige Struktur auch bei Raumtemperatur zu erhalten.
Quelle: Marcel Schweiger, Ästhetische Zahnmedizin 5, 2004
Werkstoff
Tabelle
Die Dotierung mit Yttriumoxid führt zu einer minimalen Strahlenbelastung, sie liegt weit unter der natürlichen Radioaktivität* (z. B. 1 kg Kaffee hat 1.000 Bq).
*Definition Becquerel (Bq)*:
Eine Substanz hat eine Radioaktivität von 1 Becquerel, wenn im Mittel pro Sekunde eines seiner instabilen Atome zerfällt.*Quelle: Wikipedia
Werkstoff
Abb. 2: brezirkon - Höchste Festigkeit
Werkstoff
Abb. 3: brezirkon - Gefüge von polykristallinem tetragonalen Zirkonoxyd
Werkstoff
Abb. 4: brezirkon - Höchste Bruchzähigkeit, d.h. eingebauter DefektBlocker
Die Bruchzähigkeit eines Materials wird mit 2 Werten gemessen:
■ K IC = kritischer Spannungsintensitätsfaktor (weißer Balken)
■ K IO = Schwellenwert für Rissausbreitung (grauer Balken)
Je größer die Werte, desto
zäher ist der Werkstoff.
Quelle: BioMed Central - R. Marx, F. Jungwirth 11/2004
Werkstoff
Abb. 5: brezirkon - Sehr gute Elastizität
Das E-Modul beschreibt die Elastizität eines Werkstoffs:
■ Hoher Wert = sprödes Material = bruchanfällig
■ Niedriger Wert = weiches Material = leicht verformbar
Werkstoff
Abb. 6: brezirkon - hochbelastbar
Implantat nach Norm EN ISO 14.801:2003 D eingespannt und vertikal belastet.
Fraktur erfolgte nach:
■ Oberlast von 800 N
■ Auslenkung von ca. 1,1 mm
Quelle: Endolab GmbH – Test Report – Part II - 111.041216.50.3
Werkstoff
Abb. 7: brezirkon - dauerhaft haltbar
Implantat nach Norm EN ISO 14.801:2003 D eingespannt und vertikal belastet.
Normanforderung:
■ 2 Mio. Zyklen
Implantat überlebt:
■ 5 Mio. Zyklen
■ Biegemoment 560 Ncm
Quelle: Endolab GmbH – Test Report – Part II - 111.041216.50.3
SKY Titan – Testbericht Fraunhofer IWM – V 185/2002
Design
Abb. 1: whiteSKY - Adaptives Gewinde
■ Knochenkondensation ohne zusätzliche Arbeitsschritte und Zusatzinstrumentarium
■ Mikrokompression der apikalen Spongiosa
■ Mehr Komfort für den Patienten
Design
Abb. 2: Drei Durchmesser
Design
Abb. 3: Fünf Längen
Bestellinformationen
» whiteSKY Implantate: Ø 3,5 mm / Länge 10 - 16 mm
» whiteSKY Implantate: Ø 4,0 mm / Länge 8 - 16 mm
» whiteSKY Implantate: Ø 4,5 mm / Länge 8 - 14 mm
Design
Abb. 4: Doppelgewinde zum Inserieren der Implantate
■ wenige Umdrehungen
■ Optimale Kraftverteilung
Design
Abb. 5: whiteSKY - Drehmomentkurve (einschrauben Implantate)
■ Sehr schnell in situ (in ca. 6 Sekunden) durch Doppelgewinde
■ Konstant und schnell ansteigende Kurve
■ Maximum am Ende
■ Keine Spannungen
Design
Abb. 6: Optimale Implantatposition
Oberfläche
Abb. 1: whiteSKY - Mikrostruktur im µm-Bereich für rasche Knochenadaption
■ Ra: 0,9 – 1,0 µm
■ Rt: 7,0 – 7,2 µm
■ Rz: 6,05 – 6,15 µm
Oberfläche
Abb. 2: whiteSKY vs. » SKY
Die Rauhigkeit von whiteSKY liegt im Bereich der Rauhigkeit von SKY.
Oberfläche
Abb. 3: whiteSKY - Oberflächen (REM)
Gingival Strukturpoliert: Mikrorillen erlauben Ausrichtung der Gingivoblasten, perfekte Gingivanlagerung durch Ra-Wert von > 0,5 µm
Oberfläche
Abb. 4: Reduktion der Plaqueanlagerung im Gingivabereich
Scarano A , Piattelli M, Caputi S, Favero GA, Piattelli A: Bacterial adhesion on c.p. titanium and zirconium oxide disks: An in vivo human study. J Periodontol February 2004; Vol. 75, No.2, 276-280
Chirurgisches Protokoll
Abb. 1:
Indikationen
■ Einzelzahnversorgung
■ Schaltlücke
Kontraindikationen
■ K e i n e Freiend-Versorgung
■ K e i n e zahnlosen Kiefer
Chirurgisches Protokoll
Abb. 2: Finalbohrer mit konischem Design:
■ Unterdimensioniert im Vgl. zum Implantatkörper (whiteSKY Design = SKY Design)
Chirurgisches Protokoll
Abb. 3: XL-Bohrer sind zylindrisch und erweitern die Bohrung
■ Im Crestalen Bereich (D3)
■ Bei hartem Knochen (D1 + D2) maximal bis zur Implantatlänge (whiteSKY Design = SKY Design)
Chirurgisches Protokoll
Abb. 4: Bohrerdesign
Chirurgisches Protokoll
Abb. 5: Übersicht - Chirurgisches Vorgehen an der Knochenqualität orientiert
■ D1 bis zu XL Bohrer → Implantatlänge minus 2 mm
■ D2 bis zu XL Bohrer → Implantatlänge minus 2 mm
■ D3 bis zu XL Bohrer → Kortikalistiefe (maximal 3 mm)
■ D4 bis zu Finalbohrer
» PDF: Übersicht chirurgisches Protokoll [680 kb]
» PDF: OP-Tray mit Bohrer und Werkzeuge [371 kb]
Chirurgisches Protokoll
Abb. 6: Pilotbohrung und Tiefenfindung
Bestellinformationen
» Pilotbohrer
» Twist-Drill
Chirurgisches Protokoll
Abb. 7: Finalbohrung
Bestellinformationen
» Finalbohrer
Chirurgisches Protokoll
Abb. 8: Aufbereitung beendet
Chirurgisches Protokoll
Abb. 9: Nur die Kortikalis erweitern
Bestellinformationen
» XL-Bohrer (Corticalfinisher)
Chirurgisches Protokoll
Abb. 10: Aufbereiten bis zur entsprechenden Implantatlänge minus 2 mm
(z. B. Implantatlänge 12 mm, Bohrerlänge 10 mm)
Chirurgisches Protokoll
Abb. 11: Aufbereiten bis zur entsprechenden Implantatlänge minus 2 mm
(z. B. Implantatlänge 12 mm, Bohrerlänge 10 mm)
Der raue coronale Bereich
von whiteSKY und » blueSKY
macht eine Änderung des
chirurgischen Protokolls
gegenüber » SKY erforderlich.
Chirurgisches Protokoll
Abb. 12: Einschrauben des Implantats mit maximal 30 Ncm Drehmoment
■ Manuelles Eindrehen mit der Drehmomentratsche
■ Maschinelles Eindrehinstrument mit W+H Hexagon-Spannsystem: Beste Kraftübertragung und
keine Verformung des Eindrehinstruments
Bestellinformationen
» OP-Tray
» Maschinelles Eindrehinstrument
» Manuelles Eindrehinstrument
Provisorische Versorgung
Abb. 1: whiteSKY - Beschleifen mit bredent ETERNA
■ Große Formenvielfalt
■ Stark verlängerte Standzeiten im Vergleich zu einfach belegten Fräsern
Provisorische Versorgung
Abb. 2: whiteSKY - Beschleifen mit bredent ETERNA
■ Zweilagig belegte Diamantfräser
Provisorische Versorgung
Abb. 3: whiteSKY - Beschleifen mit bredent ETERNA
■ Reduzierte Hitzeentwicklung
Provisorische Versorgung
Abb. 4: whiteSKY - Zirkon-Set
Diese Formen sind in der Regel ausreichend, um das whiteSKY in die richtige Form zu bringen.
■ Mit der groben Diamantierung D 120 µm präparieren der Form
Provisorische Versorgung
Abb. 5: whiteSKY - Zirkon-Set
Diese Formen sind in der Regel ausreichend, um das White-SKY in die richtige Form zu bringen.
■ Mit der feinen Diamantierung D 40 µm finieren der Oberfläche
Provisorische Versorgung
Abb. 6: Vor der Eingliederung der provisorischen Versorgung:
■ Einkerbung ausblocken
■ Einkerbung beschleifen
Anmerkung: Diese Einkerbung ist notwendig, um das Implantat im Einbringinstrument sicher zu führen.
Provisorische Versorgung
Abb. 7: Anforderungen
■ Schutz des Implantats durch Schiene bzw. Verblockung
■ Provisorische Versorgung außerhalb der Okklusion auch unter Belastung der Nachbarzähne
■ Minimum 3-6 Monate
Klinische Fallbeispiele
Abb. 1: Geschwindigkeit: 1.200 – 1.500 U/min
Klinische Fallbeispiele
Abb. 2: Geschwindigkeit: 1.200 – 1.500 U/min
Klinische Fallbeispiele
Abb. 3: Geschwindigkeit: 800 – 1.500 U/min
Klinische Fallbeispiele
Abb. 4: Einschrauben des Implantats mit Drehmomentratsche
■ Drehmoment maximal 30 Ncm
Klinische Fallbeispiele
Abb. 5: Implantat in situ
Klinische Fallbeispiele
Abb. 6: Beschleifen des Implantataufbaus mit Zirkon-Set whiteSKY
Klinische Fallbeispiele
Abb. 7: Provisorische Versorgung in situ
