Produktinformationen
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Implantologische Produkte » Knochenersatzmaterial » alveoprotect » Klinisches Vorgehen
alveoprotect
Wissenschaftliche Studien
Abb. 1: Studie
Verschiedene wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass
■ nach Estraktion eines Zahnes innerhalb weniger Wochen regelhaft ein beträchtlicher Knochenabbau stattfindet. Insbesondere die vestibuläre Knochenlamelle ist davon betroffen.
■ durch den Einsatz von verschiedenen Materialien zur Socketpreservation kann dieser Knochenabbau reduziert werden
■ in der Regel wird jedoch der Heilungsprozess dabei teilweise wesentlich verlängert, da der vollständige Umbau der Ersatzmaterialien viel Zeit in Anspruch nehmen kann.
■ zudem ist bei der Anwendung von Knochenersatzmaterialien eine signifikant höhere Komplikationsrate zu beobachten
LÖSUNG: Stabilisierung des Alveole und Unterstützung der bukkalen Lamelle durch ein hoch biokompatibles, schnell resorbierbares Kollagen
Wirkweise
Abb. 1: alveoprotect
Kollagenvlies aus porkiner Dermis
(Typ I- und III- Kollagen )
Wirkweise
Abb. 2: Wirkweise
Hämostyptikum mit kurzfristiger Barrierefunktion, d.h.
■ alveoprotect unterstützt die Koagelbildung des Blutes
■ Stabilisiert das Blutkoagulum
■ Wirkt der Wundkontraktion entgegen
■ Schützt die Wunde für ca. 2 - 4 Wochen
■ Wird oberflächlich epithelisiert
■ Unterstützt die Knochenneubildung
■ Wird vollständig resorbiert
■ alveoprotect ist ein ideales Gerüst für die Adhäsion von Thrombozyten, Fibroblasten und Osteoblasten
■ Es unterstützt die Ausbildung des Koagulums, da der Kontakt mit Blut zu einer Thrombozyten-aggregation führt.
■ Alveoprotect saugt sich aufgrund der hohen Hydrophilie und dem interkonnektierendem Porensystem schnell mit Blut voll.
■ Die vestibuläre Knochenlamelle der Extraktionsalveole wird unterstützt.
■ alveoprotect ist ph-neutral und hat einen positiven Einfluss auf die Weichgewebsreaktion
Indikation
Abb. 1: Socket-Preservation
■ Hämostyptische Extraktionswundversorgung blutungsgefährdeter Patienten (Marcumar, ASS)
■ Sinusboden-Elevation
- Schutz oder Reparatur der Schneider’schen Membran
- Abdeckung des lateralen Fensters
■ periimplantäre Knochendefekte bei der Sofortimplantation
■ Auffüllung des Dehnungsspaltes beim Bone Splitting
■ Auffüllung von Kieferdefekten (z.B. nach Zystektomie)
Klinisches Vorgehen
Abb. 1: Extraktion von 2 Zähnen im Oberkiefer
Extraktion von 2 Zähnen im Oberkiefer.
Klinisches Vorgehen
Abb. 2: Vorsichtige
Extraktion
Es wird darauf geachtet, dass die vestibuläre Knochenlamelle nicht beschädigt wird. Ggf. Anwendung von Periotomen. Vorsichtige Extraktion ohne nachfolgende digitale Kompression.
Klinisches Vorgehen
Abb. 3: Zuschneiden und plazieren
alveoprotect wird aus der sterilen Verpackung entnommen und ggf. mit einer Schere zugeschnitten. Die zugeschnittenen Teile werden trocken in der Alveole platziert. Die Alveole wird vollständig aufgefüllt, ohne alveoprotect zu sehr zu komprimieren.
Klinisches Vorgehen
Abb. 4: alveoprotect saugt sich sofort mit Blut voll
alveoprotect saugt sich sofort mit Blut voll, entlüftet sich selbst und stabilisiert sich an den Alveolenrändern
Klinisches Vorgehen
Abb. 5: 4 Tage post-OP
Anschließend wird eine adaptierende Naht angebracht. Ein vollständiger Verschluss der Wunde ist nicht notwendig
Klinisches Vorgehen
Abb. 6: 4 Tage post-OP
4 Tagen postoperativ sind weder Schwellungen noch eine Entzündungs-reaktion erkennbar. Alveoprotect hat die Heilung beschleunigt. Die Epithelisierung findet über dem organisierten alveoprotect statt.
Klinisches Vorgehen
Abb. 7: Naht entfernt
Nach 6 Tagen wurde die Naht entfernt.
Klinisches Vorgehen
Abb. 8: Röntgenkontrolle
Die Röntgenkontrolle nach 6 Monaten zeigt den vollständigen erhalt des Knochens mit Bohrschablone vorbereitet für die Implantation.
Klinischer Fall
Abb. 1: Klinischer Fall
Ein Knochendeckel wird präpariert und abgehoben
Klinischer Fall
Abb. 2: Klinischer Fall
Bei der Mobilisierung der Schneider‘schen Membran kommt es zu einer Perforation
Klinischer Fall
Abb. 3: Klinischer Fall
Alveoprotect wird in NaCl oder Blut rehydriert und komprimiert
alveoprotect wird auf die Schneider‘sche Membran aufgelegt
Klinischer Fall
Abb. 4: Klinischer Fall
alveoprotect schmiegt sich an die Membran an und verschließt die Öffnung sicher
Die OP kann fortgesetzt werden
Klinischer Fall
Abb. 5: Klinischer Fall
Der Sinus wird anschließend mit ossceram nano Knochenersatzmaterial der Größe 0,8 bis 1,5 mm aufgefüllt
Klinischer Fall
Abb. 6: Klinischer Fall
Anschließend erfolgt der speicheldichte Nahtverschluss
Die einfache Anwendung
Abb. 1: Die einfache Anwendung
■ Die Dicke von alveoprotect lässt sich je nach Indikation durch Befeuchtung und Kompression einstellen.
■ alveoprotect kann leicht zugeschnitten werden
Die einfache Anwendung
Abb. 2: Die einfache Anwendung
■ alveoprotect saugt das Defektblut wie ein Schwamm in sich auf
■ alveoprotect ist gefügestabil, formbar und schmiegt sich der Umgebung an.
■ alveoprotect bleibt nach Applikation orts- und volumenstabil
■ Eine plastische Deckung der Alveole ist nicht notwendig
Kommentar
Abb. 1: Kommentar - Dr. Dr. Daniel Rothamel
alveoprotect weist sich durch ein biokompatibles, natives Kollagengerüst aus, welches bei vielen Indikationen die Hart- und Weichgeweberegeneration unterstützt. Im Gegensatz zu vielen soliden Materialien verzögert es die Wundheilung innerhalb der Alveole nicht, sondern induziert über eine Stabilisierung des Blutkoagulums einen schnellen epithelialen Verschluss der Extraktionswunde.
